[ Pobierz całość w formacie PDF ]
.Aber er kam mit seinem Leben klar.Abgesehen von dem Gewächshaus natürlich, das ihm zunehmend Kopfschmerzen bereitete.Und von ihr; die er einfach nicht anzusprechen wagte.Ein erwachsener Mann von fast siebzig Jahren! Vielleicht war er doch nicht ganz so normal, wie er es sich immer wieder einredete, zumindest in dieser Hinsicht.Delmar fröstelte noch immer und schaltete den Temperaturregler seiner Wetterkleidung etwas höher Ja.Jonathon war schon eine unwirtliche Welt, der vierte von zwölf Planeten der G9-Sonne Jona, 167 Millionen Kilometer vom Zentralgestirn entfernt.Durchaus eine erdähnliche Welt mit einem Durchmesser von 13.270 Kilometern.einer Schwerkraft von 1.2 Gravos, einem Umlauf von 493,87 Tagen zu 22,6 Stunden und mit Jo, ihrem Mond.Wie Jonathon etwas größer als Terra war, galt dies auch für Jo im Vergleich mit Luna mit seinem Durchmesser von 4890 Kilometern und einer Schwerkraft von 0,35 Gravos.Mit 455.600 Kilometern war er auch etwas weiter entfernt.Jona, Jonathon, Jo.Hier war alles etwas größer, doch insgesamt hatten sie es gut getroffen.Für die Charonii hatte sich Jonathon als Siedlungsplanet nie sonderlich geeignet, doch die Terraner, Arkoniden und die meisten Angehörigen der anderen Volksgruppen waren mit dem Standort sehr zufrieden.Die Charon-Wolke ließ eben nicht die Auswahl zwischen Hunderten von Planeten, sondern gebot eine gewisse Bescheidenheit.Doch hier konnte man arbeiten und atmen, und es gab keine Belästigung durch Fremde.Jonathon barg darüber hinaus allerbeste Rohstoff-Vorkommen, so wie teils auch die übrigen Planeten des Jona-Systems.Was wiederum bedeutete, dass die benötigten Baustoffe für die Stadt und das Wissenschaftszentrum nicht aus anderen Systemen eingeflogen werden mussten, sondern an Ort und Stelle geschürft und dann weiterverarbeitet werden konnten.Für die Wissenschaftler war dieser Aspekt sehr viel bedeutender als ihre Freizeitgestaltung und Lebensqualität.So gesehen wog natürlich auch der unbeschränkte Zugang zum Hypermaterial Salkrit ganz besonders schwer.Neben dem Standort Terra - und im geringen Maß vielleicht Quinto-Center - war Jonathon der einzige in der Milchstraße, der über Salkrit verfügte; im Gegensatz zum Solsystem waren sie hier nicht auf langwierige Transporte angewiesen.Dennoch fühlte Delmar sich alles andere als heimisch in seiner neuen Heimat.Die meisten Landmassen auf Jonathon waren entweder stark von Erdbeben bedroht, von Tsunamis infolge gewaltiger Seebeben oder wiesen ausgeprägten aktiven Vulkanismus auf.Die wichtigste und praktisch einzige Ausnahme war der geologisch stabile Kontinent Intario, auf dem man dann auch Photon-City gegründet hatte.Delmar legte den Kopf zurück und betrachtete den Gipfel des Tatraq.Die Stadt lag mitten im so genannten Neungipfelgebirge: neun Fünftausender-Gipfel dicht beieinander, dazwischen allerdings auch vier weite Täler auf einer Höhe von 1000 bis 1500 Metern über Normalnull, die einigermaßen gegen den peitschenden Wind schützten und damit gute Arbeitsbedingungen boten.Photon-City war einer der wenigen Orte des Planeten, wo man zwischendurch fast idyllische Wetterphasen erlebte, mit einer fast geisterhaft scheinenden Stille und golden schimmernder Sonne.Zum Tee bei Jonas Untergang.hoch oben auf einem Gipfel, im sanften Schein des Zentralgestirns.mit ihr.Er verdrängte den Gedanken.Für seinen Geschmack traten diese Schönwetterphasen viel zu selten auf.Der ewige Wind, die Kälte, der Regen und Schnee, der Mikro-Neutralisator und die Wetterkleidung.das alles zehrte nicht nur an seinen Nerven, sondern nagte an seinem Körper, fraß an seiner Kraft.Endlich kam die Gondel.Geräuschlos senkte sich der Verbund aus fünf busgroßen, transparenten Einheiten.Delmar trat ein und mit ihm die zahlreichen anderen Fahrgäste, die an der Haltestelle warteten.Er nahm den erstbesten Sitzplatz; von jedem hatte man einen prachtvollen Blick auf die Berggipfel und die beiden Täler, die bald tief unter ihm liegen würden, viel zu tief für seinen Geschmack.Aber bislang war es noch zu keinen Zwischenfällen oder Störungen gekommen, obwohl die Gondeln nicht von Piloten, sondern nur von Positroniken gesteuert wurden.So geräuschlos, wie die Gondel gelandet war, hob sie auch wieder ab.Eigentlich hätte Delmar sich schon längst daran gewöhnt haben müssen, doch er spürte, wie ihm bei der ersten Bewegung des Gefährts wieder der Schweiß ausbrach.Er sah nach oben [ Pobierz całość w formacie PDF ]