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.Mit all der frisch gewonnenen Macht seines Geistes kämpfte er die kreatürliche Furcht nieder.Er und das Plateau, sie mußten sich miteinander arrangieren, dann wurde alles gut.„Kannst du mich hören?" schrie er mit dumpf klingender Stimme.„Ich bleibe hier, und ich werde vor dir keine Angst haben!Du kannst alles versuchen, aber es wird umsonst sein!"Torr Samaho blickte mit seinem Zyklopenauge zum Himmel auf, in eine von Wassertröpfchen geschwängerte Luft, so als existiere dort etwas, das zu ihm sprechen konnte.Es gab nichts, was seine hochoptimierten Sinne wahrnahmen, außer der bleiernen Düsternis und der millionenfach gefilterten Strahlenschauer, die von einem unsichtbaren Himmelskörper stammen mußten.Er näherte sich dem Gebäude langsam und mit Respekt.Es handelte sich um einen flachen, buckelartig gewölbten Bau, nicht höher als zwanzig Meter im Mittelstück, mit einem zu den Seiten sacht abfallenden schwarzen Dach, das aus unregelmäßig geformten Schindeln bestand.Die ovalen Fassungen, die in Samahos Augenhöhe die Wand säumten, hielten Fenster aus einem von außen undurchsichtigen Kunststoff.Er umkreiste das Buckelgebäude einmal vollständig.Danach stand fest, daß es lediglich einen einzigen Zugang gab.Torr Samaho blieb unschlüssig eine Weile vor der acht Meter hohen Pforte stehen.Eine körperlich fühlbare Ablehnung schlug ihm entgegen.Du bist nicht der Richtige.Vor dir gab es einen anderen Beherrscher von MATERIA.Samaho begriff in diesem Augenblick, daß das Plateau auf seine früheren Bewohner wartete.Doch die Wesen, die einmal hier gehaust haben mußten, waren in einer Schlacht gegen die Chaotarchen untergegangen, damals in der Galaxis Kohagen-Pasmereix.Sie würden niemals wiederkommen.Vielleicht benötigte das Plateau nur eine Weile, um sich an neue Bewohner zu gewöhnen.Er streckte eine seiner klobigen Hände aus, und die Tür löste sich vor seinem Auge auf.Dahinter kam ein dunkler Korridor zum Vorschein, dessen Konturen er lediglich aufgrund der schwach vorhandenen Wärmestrahlung überblickte.Das Licht flammte auf, als er über die Schwelle trat.In der Wand direkt vor ihm bemerkte er ein Gebilde, das seltsam vertraut aussah.Samaho hätte um ein Haar laut lachen müssen, in einer albernen Explosion, die der Situation nicht angemessen war.Es handelte sich um eine Mischung aus Getränke- und Speisenautomat.Aber das war nicht alles.Sein Blick fiel nach linksin einen Maschinensaal - und nach rechts auf eine spiegelnde Fläche in dreißig Metern Entfernung.Torr Samaho setzte sich mit plump wirkenden Schritten in Bewegung.Er fühlte sich wie magisch angezogen von dem ungeschlachten Abbild seiner selbst.Es war erst wenige Tage her, daß Cairol seinen Geist in den Zyklopenkörper transferiert hatte.Sechs Meter groß, der spitz zulaufende Schädel mit einem einzigen grünen Riesenauge.Welch eine Beleidigung, ein seelisches Toxikum für ein Wesen, dessen ästhetisches Empfinden ein Leben lang geschult wurde.Eine verknorpelte Krüppelnase und ein Carnivorenrachen, der keine Lippen hat.Samaho verabscheute die haarlose braune, faltige Lederhaut.Was er allein zu schätzen wußte, war die unbändige Kraft, die in dem Zyklopenkörper steckte.Er hatte eine Ewigkeit im hinfälligen Körper eines Crozeirenprinzen gesteckt; und nun konnte er mit einem Schlag töten, mit einem Griff zerstören, ohne eine Gegenwehr fürchten zu müssen.Er riß sich gewaltsam von dem Anblick los.Statt dessen wandte er sich in die Gegenrichtung, zum Maschinensaal.Eine Phalanx von hohl fauchenden Geräuschen stellte sich ihm entgegen, doch er ignorierte die Drohung, die in den maschinellen Pseudostimmen lag, und schob seinen Körper in den Saal.Bis zur Decke türmten sich Aggregate empor, die meisten mit einer schwarz eloxierten Außenhülle.Samaho war kein Techniker.Komplexe mechanische und elektronische Gebilde zu begreifen erforderte eine Vorbildung, die er nicht besaß.Er war ein Prinz von Geburt, und er hatte sich niemals um diese Dinge kümmern müssen.An der hintersten Front des Maschinensaals befand sich die einzige Wand, die keine Schaltelemente und keine integrierten Aggregateteile aufwies.Er entdeckte statt dessen zehn kreisrunde Konturen, regelmäßig angeordnet, in zwei Fünferreihen übereinander.Dieselbe Sorte Kontur hatte er schon einmal gesehen, an Bord von Cairols Raumschiff.Samaho mußte dazu kein Techniker sein.Er nahm als sicher an, daß sich dahinter die sogenannten Konserven verbargen; Behältnisse für Zyklopenkörper, die auf einen neuen Besitzer warteten, manchmal Hunderte von Jahren lang.Scheu näherte er sich der Wand.Er tippte vorsichtig eine der Wandklappen an - und vor seinem Auge schob sich in zeitlupenhaft langsamem Tempo eine jener sargartigen Laden ins Freie.Samaho sah in der Konserve einen Körper liegen.Es handelte sich um einen Zyklopen, so, wie er es erwartet hatte [ Pobierz całość w formacie PDF ]