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.„Aber wenn du uns schon ein Quartier besorgt hast."„Jaja, geht nur.Auch ich brauche Ruhe für meine Gedanken.Es ist besser so.Ich muß allein sein."Benjameen grinste Tess an und verließ mit ihr die Kabine, gefolgt von Norman und den Swoons.Die beiden Gruppen verabschiedeten sich voneinander.dann betraten Tess und der junge Arkonide ihr momentanes Zuhause.„Was hältst du von der Sache?" fragte Benjameen, als Tess sich auszog.Er selbst lag schon im Bett.„Wird Eismer es schaffen, die Direktoren zu überzeugen?"„Seine Beweise für Shabazzas verdeckte Tätigkeit hier als Direktor zehn sind lückenlos", sagte sie.„Trabzon Karett hat sie aus den Speichern von 1-Korrago gezogen.Shabazzas langjährigem Kampfgefährten In Alashan wurden sie entschlüsselt und für Eismers Mission kopiert.Ich denke, daß er diesmal gewinnt."Sie kam zu ihm unter die Decke, und beide kuschelten sich aneinander.Benjameen strich ihr sanft über den Rücken, und sie streichelte seine schmächtige Brust.In diesen Augenblicken schien alles andere vergessen zu sein, sie hatten nur sich beide.„Ein Leben ohne dich kann ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen", sagte der Para-Träumer zu ihr.Tess schnurrte wie eine Katze und biß ihn ins Ohrläppchen.„Warst du schon immer so romantisch?" fragte sie.„Erst seitdem ich dich kenne."„Das freut mich."Sie drückte sich noch etwas fester an ihn.In der Umklammerung seiner Arme fühlte sie sich geborgen und sicher.Sie verzichtete darauf, in seinen Gedanken zu lesen, obwohl sie es infolge ihres engen körperlichen Kontakts gekonnt hätte.Ein Mutant verstärkte nach der alten, aber immer noch gültigen Regel die Fähigkeiten des anderen.Mutant!Noch vor Wochen hatte sie keiner sein wollen.Niemand sollte über ihr Leben bestimmen Da glich sie Benjameen, dem die Ereignisse um Goedda allerdings keine Wahl gelassen hatten.Jetzt stand sie ihrer Begabung positiver gegenüber.Sie zum Wohl der Menschheit von Alashan einzusetzen war ein Ziel, das sie erfüllte Ihr Leben war nicht so blaß wie das ihrer zweihunderttausend Mitbürger, es war farbiger und noch voller Überraschungen.Ihre Begabung hatte sich erst im Laufe ihrer Pubertät zaghaft entwickelt.Lange Zeit hatte sie Angst davor gehabt.Jetzt blickte sie zuversichtlicher und neugieriger in die Zukunft, und Benjameen hatte einen nicht zu unterschätzenden Anteil daran.„Laß uns jetzt schlafen!" flüsterte sie ihm ins Ohr „Ich bin wirklich müde."„Ich auch", gab er zu.„Eismers Jacht in allen Ehren, aber es geht eben nichts über ein richtiges Bett.„ Am anderen Tag.um die richtige Zeit, suchte Eismer Störmengord die Bibliothek wieder auf und fand Direktor acht an seinem Platz.Diesmal jedoch hatte Fouwan zu seiner Überraschung kein Buch vor sich liegen, sondern nur einen Umschlag.Er nickte Störmengord zu, daß er sich setzen solle, und schob ihm den Umschlag zu.„Ich danke dir für die Überlassung deiner Informationen", sagte er leise.„Ich habe sie alle gesichtet und bin bereit.dir zu glauben.Wir sind über all die Jahrhunderte hinweg betrogen worden."„Das sage ich doch!" ereiferte sich Störmengord.„Und nun?"„Ich werde versuchen, dir zu helfen.Ich bin alt und habe keinen machtpolitischen Ehrgeiz mehr.Mein ganzes Interesse gilt nur der Wissenschaft und der Theorie der Kesselbeben.Wenn ich also dazu beitragen kann, dich mit deinen frischen Ideen in eine entscheidende Position zu hieven, kann das nur von Vorteil für mich sein."„Ich danke dir für deine Ehrlichkeit", sagte Eismer ergriffen.„Aber was kannst du konkret tun?"„Das will ich dir sagen.Als erstes werde ich das Manual-Komitee und sämtliche Direktoren zusammenrufen.In der Halle von Bandaß sollst du Gelegenheit haben, das mir überlassene Datenmaterial noch einmal zu präsentieren."„Danke", sagte Störmengord.„Aber du hast gesagt: als erstes.Heißt das.daß du vielleicht noch etwas unternehmen willst?".„Das überlasse ruhig mir, du erfährst früh genug davon."„Und wann wird die Versammlung stattfinden?"„Wenn alles klappt, morgen um die Mittagsstunde.Halte dich bereit, du wirst in deiner Kabine den genauen Termin erfahren.- Und nun geh und laß einen alten Mann endlich der einzigen Leidenschaft nachgehen, die ihm noch geblieben ist."Fouwan zog ein Buch unter dem Tisch hervor, wie die anderen, mit denen Störmengord ihn gesehen hatte, aus Folie oder sogar noch echtem Papier, und schlug eine bestimmte Seite auf.Er tat.als wäre sein Besucher gar nicht mehr anwesend.Eismer Störmengord zog sich leise zurück und verließ die Bibliothek.Eine Z-Kapsel brachte ihn zurück in die Rekrutenstadt.wo seine Freunde auf ihn warteten.Sie hatten ihn diesmal nicht begleitet.„Und?" fragte Benjameen von Jacinta.„Was sagt Direktor acht?"Der Bebenforscher erklärte es ihm und den anderen.Tess Qumisha jubelte.„Was willst du mehr? Alle werden sie dir zuhören müssen!„ „Und das Datenmaterial muß selbst den größten Zweifler überzeugen".meinte Benjameen.Norman trompetete, als wolle er Beifall zollen.„Ich habe kein gutes Gefühl", sagte Störmengord.„Das geht mir plötzlich alles zu schnell.Alle, die bei der Wahl gegen mich waren, können nicht von heute auf morgen für mich sein."„Kopf hoch!" wünschte Tess.„Wenn deine Argumente sie überzeugen, sind sie es.Niemand läßt sich gern so lange Zeit an der Nase herumführen."„Aber den, der ihnen die Augen öffnet, lieben sie nicht unbedingt."Trotz der kritischen Aussagen des Goldners herrschte gedämpfter Optimismus.Störmengords Selbstzweifel waren in erster Linie Zweckzweifel, um nicht später wieder enttäuscht dazustehen.Am anderen Morgen standen die Freunde früh auf, um nichts zu versäumen.Tatsächlich meldete sich eine Stunde später Direktor acht über Z-Kom und gab bekannt, daß die Versammlung in der Halle von Bandaß wie geplant zur Mittagsstunde stattfinden würde.2 „Er hat noch irgendeinen Trumpf in der Hand", sagte Eismer.„Wenn ich nur eine Ahnung hätte, welchen."„Wir werden es früh genug erfahren".meinte Tess.„Während du auf dem Podium deine Rede hältst, werden wir zwischen den Zuhörern sitzen.Ich werde versuchen, die Stimmungslage der Direktoren herauszufinden, und dir mit dem TLD-Minikom oder direkt Bescheid geben, sobald du fertig bist."„Danke", sagte Eismer.„Das wird mir helfen."„Vielleicht kann ich mit Benjameens Hilfe auch die Gedanken einzelner Direktoren und der Mitglieder des Manual-Komitees herausfiltern.Versuchen werde ich es jedenfalls."„Das ist lieb von dir, Tess.Ich bin schon jetzt ganz aufgeregt."„Du?"„Ja, ich.Wer sagt.daß Goldner keine Nerven haben? Sie haben sie und nicht zu knapp."„Sollen wir dich bis heute mittag allein lassen?" fragte Benjameen „Damit ihr euch faul herumdrücken könnt, während ich meinem Auftritt entgegenfiebere? Nein, ihr bleibt hier und hört euch meine Rede an, die ich mir während der Nacht ausgedacht und ins Diktiergerät gesprochen habe.Und dann sagt ihr mir, ob sie gut oder schlecht ist."Tess seufzte und setzte sich wieder.„Alles, was du willst.Eismer."*Zophengorn: Der Auftritt Die längst legendäre Halle von Bandaß befand sich etwa in der Mitte des Empiriums.Sie besaß einen ovalen Grundriß mit vierzig Metern Breite und sechzig Metern Länge [ Pobierz całość w formacie PDF ]