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.Wieder änderte der Gleiter den Kurs und kam seinem Wunsch nach.Er setzte auf und verlangte die Transportgebühr.Rhodan kramte in seiner Netzkombination und fand eine passende Münze, die er auf eine Magnetplatte legte.Sie verschwand, und der Gleiter öffnete den Ausstieg.Der Gänger des Netzes trat hinaus.Der Lärm und die Hektik des Raumhafens fingen ihn ein.Überall staksten Roboter herum und transportierten Gepäckstücke.Dabei riefen sie unaufhörlich die Namen derer, denen das Gepäck gehörte.In ihr Rufen mischten sich die aufgeregten Stimmen derer, die nach ihrem Roboter suchten.Die Maschinen sahen alle gleich aus, ohne farbliche oder sonstige Kennzeichnung.Es herrschte ein Durcheinander sondergleichen, und Perry hatte Mühe, sich einen Weg in das Gebäude zu bahnen.Er kam nur langsam voran, und als er endlich die Halle mit den einzelnen Abfertigungskorridoren vor sich sah, atmete er auf.Er fädelte sich in eine der Schlangen ein, die sich gebildet hatten.Über eine halbe Stunde war vergangen, seit er den Gleiter verlassen hatte.Als er endlich an die Reihe kam, war eine weitere Stunde vergangen.„So komme ich nie rechtzeitig zum Treffpunkt", zischte er.Ein quallenähnliches Wesen wandte sich zu ihm um.„Treffpunkte klingen immer nach Verschwörung.Aber du siehst mir nicht wie ein Verschwörer aus.Bist du ein elfahdischer Kolonist?"„Nein", sagte Rhodan schnell.„Ich bin aus Gom, nicht aus Shad!"„Es soll auch in Gom elfahdische Kolonien geben.Aber sei's drum.Du bist einer dieser Händler, denen es nie schnell genug gehen kann."„Ja, ja", sagte Rhodan und war froh, daß die Qualle an die Reihe kam und dadurch von ihm abgelenkt wurde.Kurz darauf bemühte er sich verzweifelt, eine Passage nach Erskursu zu erhalten.Es klappte nicht.Der Roboter informierte ihn, daß nur ein Frachtschiff nach diesem Planeten auf dem Hafen stand, und Frachtschiffe nahmen in der Regel keine Passagiere mit.Zumindest nicht in dieser Zeit.Denn es war ein Befehl des Kriegers Ayanneh an sie ergangen.„Wann geht das nächste Passagierschiff?"„In hundert Sonnenläufen", sagte der Roboter.Da gab Perry es auf und verließ das Gebäude.Er schritt auf den Raumhafen hinaus und fragte sich zu dem Frachtschiff durch.Er betrat es durch eine der Ladeluken und suchte sich eine bequeme Kabine, die nach seinem Dafürhalten unbenutzt war.Niemand war ihm begegnet, er hatte auch keine Kameras entdeckt, die in irgendwelchen Winkeln verborgen waren.Er ließ sich auf einer Hängematte nieder, die zusammengerollt in einer Ecke lag, und wartete auf den Start des Schiffes.Er hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht, oder besser gesagt ohne den Kapitän.Noch während das Brummen im Rumpf an Intensität zunahm und auf den bevorstehenden Start hinwies, glitt die Tür auf.Rhodan fuhr empor.Er starrte in die glühenden Mündungen mehrerer Strahlwaffen.Vier Humanoide traten ein.Sie gehörten einem Volk an, dem Rhodan bisher noch nicht begegnet war.Ihre Schädel waren oval, liefen nach vorn und hinten spitz zu und lagen auf dem Hals wie Melonen auf einem Spieß.Die Augen saßen seitlich am Kopf, aber weit vorn.Die Nase bestand aus einem Dutzend feiner Öffnungen an der vorderen Spitze, und darüber lag eine Art Klappe, bei der es sich offenbar um einen Mund handelte.Gekleidet waren die gelbgrünen Humanoiden in weiße Overalls.„Ein blinder Passagier!" stellte der vorderste erstaunt fest.Er ließ seine Waffe sinken, und seine Begleiter taten es ihm nach.„Das ist eine Überraschung.Nein, ein Wunder!"„Es liegt keine Absicht vor", beeilte Rhodan sich zu sagen.„Selbstverständlich bezahle ich meine Passage!"Die Waffen ruckten empor, und einer der Begleiter donnerte in einer Lautstärke, die fast an die Projektion eines Ewigen Kriegers erinnerte: „Willst du unseren Schiffer beleidigen?Passage bezahlen? Noch ein schiefes Wort, und wir töten dich!"„Es lag nicht in meiner Absicht, jemand zu beleidigen", erklärte der Netzgänger.Er erhob sich, und sie nahmen ihn in die Mitte und begleiteten ihn durch das halbe Schiff.Sie führten ihn in eine Art Zentrale, von der aus zumindest ein Teil des Schiffes gesteuert wurde.Sie deuteten auf einen Sitz.Rhodan setzte sich hinein, und der Sockel fuhr mit ihm ein Stück in die Höhe, bis er den gesamten Raum überblicken konnte.Fast gleichzeitig startete das Schiff.Er beobachtete das Treiben unter sich.Es dauerte lediglich ein paar Minuten, bis sich die Aufmerksamkeit der Humanoiden wieder auf ihn richtete.„Geliods, wir haben endlich wieder einen Gast", verkündete der, der als Schiffer bezeichnet worden war.„Er wird uns unterhalten.Er wird seinen Dienst tun bis ans Ziel unserer Reise.Und wenn uns seine Erzählungen gefallen, dann werden wir die Reise ein bißchen hinauszögern.Wenn er aber schweigt oder uns seine Worte nicht gefallen, dann soll er seinen Weg auf andere Weise fortsetzen."„Mein Name ist Perry", sagte Rhodan.„Ich bin an Bord gekommen, um euch zu bitten, mich auf Erskursu abzusetzen!"„Per Rhy, gut.Wenn uns deine Berichte nicht gefallen, werden wir dich dort aus dem Schiff werfen", sagte der Schiffer.„Nenne mich Geliod-Unf.Und erzähle.Sage irgend etwas, aber laß es nicht zu, daß es uns langweilig wird!"Rhodan verbiß ein Grinsen.Langsam bekam er eine Ahnung von der verqueren Mentalität der Geliods.Und er fragte sich, ob sie brauchbare Angehörige eines Kriegertrosses waren, oder ob es besser war, wenn man ihnen aus dem Weg ging.„Ihr sollt etwas zu hören bekommen", sagte er.„Es ist eine Geschichte aus der Nacht der ESTARTU!"*Netzgänger waren die erklärten Gegner des Permanenten Konflikts und somit auch die der Ewigen Krieger und aller, die dem Kodex huldigten.Wenn sie sich in irgendeiner Mission unterwegs befanden, dann war es ihr oberstes Anliegen, ihre wahre Identität zu verheimlichen.Dies war nicht immer einfach, aber diesmal rechnete Perry nicht mit Schwierigkeiten.Die Mentalität der Geliods war so merkwürdig strukturiert, daß sie auf alles andere kommen würden als auf diesen Gedanken.Er entschloß sich, ihre ganze Aufmerksamkeit zu fesseln und sie gut zu unterhalten.Das war immerhin ein gerechter Ausgleich dafür, daß sie nicht daran interessiert waren, daß er eine Passagegebühr in Form von Fedha entrichtete.Er erzählte das, was überall in ESTARTU bereits bekannt war, nämlich, daß es die Superintelligenz nicht mehr gab.Er versuchte, Zweifel in die Gemüter der Geliods zu legen, merkte aber bald, daß sie nicht auf den Inhalt seiner Erzählung achteten, sondern allein darauf, wie er erzählte.Er machte eine kurze Pause, als das Schiff die Atmosphäre Arobs hinter sich gelassen hatte und sich in die psionischen Linien einfädelte.Die Veränderungen auf dem Bildschirm zeigten Rhodan, daß es sich um ein Enerpsi-Schiff handelte.Geliod-Unf schrie ihn an.Rhodan schwieg verwirrt und suchte nach dem Faden.Er erzählte weiter und weiter.Einmal verlangte er nach Wasser, doch niemand reagierte.Schließlich entnahm er seiner Netzkombination eine Wassertablette und steckte sie sich in den Mund.Er begann zu kauen und sie mit Speichel zu durchtränken.Die Tablette löschte seinen Durst und bewirkte, daß sich seine innere Verkrampfung ein wenig löste [ Pobierz całość w formacie PDF ]