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.Die Stimme schwieg.„Hoppla", sagte Gool ärgerlich.„Komm mir nur nicht so.Antworte gefälligst."„Ist dir nicht gut?" fragte jemand hinter ihm.Er drehte sich erstaunt um.Rhodan stand vor ihm und musterte ihn besorgt.„Doch, doch", stammelte der Ingenieur.„Es ist nur, weil."Er fühlte, daß ihm das Blut in die Wangen stieg.Sollte er dem Aktivatorträger erzählen, daß jemand einen Schabernack mit ihm trieb, und daß er dumm genug gewesen war, nun schon zum zweitenmal darauf hereinzufallen?„Was ist los?" fragte der Unsterbliche.„Nichts.Überhaupt nichts.Ich scheine ein wenig überarbeitet zu sein.Das ist alles."Er hastete weiter, und Rhodan ließ ihn vorbei.Horvat Gool war froh, als er wenige Minuten später sein Labor betreten konnte.Hier war er allein und konnte in Ruhe über das nachdenken, was ihm widerfahren war.Tiryk? Den Namen habe ich schon gehört.Aber in welchem Zusammenhang? Wer ist Tiryk?Er bemerkte eine Bewegung hinter sich und fuhr erschrocken herum.Überrascht blickte er Ras Tschubai an, der lächelnd auf einem der Labortische saß und die Beine pendeln ließ.„Du kommst noch einmal wegen des Roboters?" fragte der Ingenieur.„Ich kann dir nicht mehr dazu sagen.Ich habe den Vorfall auch schon wieder vergessen.Und zu Nachor."„Was ist mit ihm?" erwiderte der dunkelhäutige Mutant mit scharfer Stimme.„Das habe ich dir doch gesagt."„Du mir? Wann?"Horvat Gool preßte ärgerlich die Lippen zusammen und setzte sich auf einen Hocker.Er schlug mit der flachen Hand auf den Tisch.„Es reicht, Ras.Ich habe keine Lust, mit dir zu blödeln.Was ich dir über Nachor erzählt habe, war die Wahrheit.Und damit genug.Ich habe zu tun."„Moment mal, Horvat.Was ist los mit dir? Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen? Ich weiß nichts von Nachor.Man hat mir nur gesagt, daß du mit ihm zusammen in der Messe warst.Das ist alles.Deshalb bin ich hier.Ich hoffte, du könntest mir sagen, wo er jetzt ist."„Das habe ich bereits getan, und es ist noch nicht lange her."Ras Tschubai schüttelte den Kopf.„Hast du schlecht geträumt?"„Ach, laß mich in Ruhe."„Warum bist du sauer? Wenn ich dich recht verstanden habe, dann ist dir jemand begegnet, der so aussieht wie ich.Du hast ihn für Ras Tschubai gehalten."Horvat Gool stöhnte gequält.„Ich weiß nicht, wer du bist", fuhr er auf.„Ras Tschubai bist du jedenfalls nicht."Sein Gegenüber lachte herzlich.„Da hast du allerdings recht", erwiderte er und verschwand.Gool fuhr sich müde mit der Hand über die Augen.War der Mutant teleportiert, oder hatte er sich auf andere Weise zurückgezogen?Ich glaube, du wirst verrückt, schalt er sich.Ras ist ein Teleporter.Was überlegst du noch, wenn er so plötzlich weg ist? Es ist doch alles eindeutig - oder?Das war es keineswegs.Gool verließ das Labor und ging zum nächsten Medo-Roboter.Er legte sich auf den Untersuchungstisch.„Wie kann ich dir helfen?" fragte der Automat.„Ich habe Halluzinationen gehabt", erläuterte der Ingenieur.„Etwas anderes kann es kaum gewesen sein.Daher bin ich nicht ganz sicher, ob ich geistig so gesund bin, wie ich sein sollte."„Du möchtest also, daß ich dich auf deinen Geisteszustand untersuche?"„Genau das."„Ist nicht nötig."„Ich bestehe darauf."„Ach, Mensch, Horvat.Das bringt doch nichts", sträubte sich der Roboter.„Dir ist doch längst klar, daß bei dir eine Schraube locker ist.Wozu soll ich das noch einmal nachprüfen? Festziehen kann ich sie auch nicht."Dem Ingenieur verschlug es die Sprache.Schockiert blickte er den Medo-Automaten an.Derartige Worte hatte er von einer Maschine noch nie gehört.„Was ist los?" stammelte er.„Ich habe es doch gerade gesagt.Du hast eine Macke."Gool stieg vom Tisch.Fluchtartig verließ er den Raum.Er eilte zu einem anderen Labor, in dem eine junge, rothaarige Frau arbeitete.Sie lächelte erfreut, als sie ihn sah, und bot ihm die Wange zum Begrüßungskuß.„Das kommt auch nicht alle Tage vor, daß du mich besuchst, obwohl du mir vorher gesagt hast, daß du schrecklich viel zu tun hast", bemerkte sie scherzhaft.„Ich brauche deine Hilfe", erwiderte er.„Bitte komm sofort mit mir zu einem Medo-Robot.Ich fürchte, ich verliere den Verstand."Sie musterte ihn prüfend, stellte keine Fragen, sondern reichte ihm die Hand und begleitete ihn zu der gleichen Medo-Kabine, in der er wenig vorher gewesen war.Der Roboter begrüßte sie zuvorkommend, stellte einige medizinisch orientierte Fragen und begann danach mit der Untersuchung.Diese dauerte nur wenige Minuten.„Du hattest keinen Grund, zu mir zu kommen", bemerkte die Maschine dann.„Du bist vollkommen gesund."Horvat Gool setzte sich aufrecht.„Es ist noch nicht lange her, daß ich hier war", sagte er.„Du hast dich geweigert, mich zu untersuchen und mich rundheraus für verrückt erklärt."„Es tut mir leid", erwiderte der Roboter.„Du mußt mich mit einem anderen Automaten verwechseln.Ich habe so etwas nie behauptet, und ich würde es selbstverständlich auch nie tun [ Pobierz całość w formacie PDF ]