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.Sie waren nicht deutlich zu erkennen, weil der Wind Schnee und Dunstwolken über die Ebene trieb.Knatze blickte zur Eisbarriere hinüber.Er verzichtete darauf, den Männern zu sagen, wie hart und beschwerlich der Weg bis zum Katapult war.Er wußte, daß ihn niemand begleitet hätte, wenn er ihnen die Wahrheit gesagt hätte.„Nehmen wir wenigstens einen Pokro mit?" fragte Glonz.„Nein", antwortete der Expeditionsleiter.„Die Tiere bleiben hier.Sie müssen die Schlitten ziehen."Glonz blickte voller Unbehagen zu den beiden Pokros hinüber, die vor den Schlitten standen.Die Tiere überragten jeden der Männer deutlich und waren Schnee und Eisläufer.Sie hatten Fußballen, die sie weit ausfalten konnten.Zudem konnten sie Krallen ausstrecken, mit denen sie in Schnee und Eis vorzüglich Halt fanden.Glonz erschien es unsinnig, auf die Tiere zu verzichten, vor allem bei einem so gefährlichen Einsatz.„Wir nehmen wenigstens einen Pokro mit", sagte er, „oder du mußt auf unsere Hilfe verzichten."„Du hast gar nichts zu entscheiden", entgegnete Knatze.„Die Tiere bleiben hier.Wer begleitet mich?"Keiner der Männer meldete sich.„Nun gut", sagte der Schlittenführer gelassen, „wenn es so ist, kehren wir um.Wir können die TepponKluft nur so erreichen, wie ich es euch erklärt habe.Wenn ihr euch meinen Befehlen nicht beugt, ist die Expedition beendet."Spontan traten drei Männer vor.Glonz war nicht unter ihnen.Knatze lächelte zufrieden.Er wußte, daß jeder dieser Männer nahezu sein ganzes Vermögen geopfert hatte, um seine religiöse Pflicht erfüllen zu können.Keiner war bereit, unverrichteter Dinge umzukehren und sich öffentlicher Schmach auszusetzen.Wortlos wandte Knatze sich um und marschierte los.Die drei Männer schlössen sich ihm an.Er schritt weit aus und legte von vornherein ein hohes Tempo vor.Er wußte genau, was er tat.Er wußte, zu welcher Zeit ein Vorstoß zum Katapult mit der geringsten Gefahr verbunden war, weil die gefürchteten Emmons sich dann in anderen Bereichen aufhielten.Das hing mit den Tidebewegungen des Wassers zusammen, das sich tief unter ihnen befand.Mit ihnen kamen auch die Würmer, die die Hauptnahrung der Emmons bildeten.Sie stiegen bis zu bestimmten Höhen auf, in denen sie dann für die Raubtiere erreichbar waren.Als die vier Männer etwa eine Stunde lang marschiert waren, brach die Sonne durch die Wolken.„Wir haben Zeit verloren", stellte der Expeditionsleiter fest.„Die Sonne steht schon tief.Schneller."Die Männer atmeten keuchend.„Wir brauchen eine Pause", sagte Gantzer, „sonst haben wir keine Kraft mehr, wenn wir kämpfen müssen."„Wenn wir kämpfen müssen, ohne dabei das Katapult einsetzen zu können, brauchen wir keine Kraft", antwortete Knatze und trieb die Männer unerbittlich an.Bald darauf ging es steil nach oben.Der Weg wurde immer beschwerlicher.Wiederum protestierten die Begleiter Knatzes, doch nicht lange.Der Expeditionsleiter befahl ihnen, ruhig zu sein, und sich hinter einem Eisblock zu verstecken.„Was ist los?" fragte Lantzka.Knatze zeigte auf eine Eisnadel, die sich etwa vier Kilometer von ihnen entfernt aus einem Gewirr von Eisblöcken erhob.Der Dunst verzog sich, so daß für einige Minuten klare Sicht herrschte.Die Begleiter Knatzes sahen ein riesiges Tier mit weit ausladenden Hörnern und über die Lippen ragenden Reißzähnen.„Ein Emmon", erklärte Knatze.„Ich wußte nicht, daß sie so groß sind", sagte Gantzer.„Er hat eine Schulterhöhe von mindestens fünf Metern", bemerkte Lantzka.„Es ist ein junges Tier", erklärte Knatze.„Es wird uns nicht bemerken.Ihm fehlt noch der nötige Jagdinstinkt."Seine drei Begleiter schwiegen entsetzt.Jetzt erfaßten sie, welche Gefahren auf sie warteten.Einige Minuten verstrichen, dann verschwand das Tier, und Knatze trieb die Männer weiter voran.Jetzt ging es noch steiler nach oben als zuvor.Die Temperaturen sanken, und ein eisiger Wind kam auf.„Nur noch wenige Minuten", sagte Knatze, „dann haben wir es geschafft."Wenige Minuten später erreichten die Männer eine Anhöhe, von der aus sie eine Schlucht im Eis sehen konnten [ Pobierz całość w formacie PDF ]