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.Sonne, Wasser, frischer Wind, Ruhe und Frieden.Das war die Umgebung, in der sich die beiden Männer nun befanden.Und sie mißtrauten dieser Ruhe; sie kannten es anders.Was Sanda eigentlich bedrückte, war folgende Überlegung: Bontainer hatte sich seit der Landung auf Roanoke verändert.Sein Leben hatte sich geändert, und Vivier sich mit ihm.Aber unter der dicken Schicht, deren Wachstum Sanda staunend miterlebt hatte, steckte noch immer der alte Bontainer: Tollkühn, ohne unbesonnen zu sein, mutig ohne Leichtsinn, verwegen und doch mit Verantwortung.Und so wie das Hantieren mit offener Flamme neben Sprengstoffen gefährlich war, bedeutete es auch ein Risiko, Abenteuer in die Nähe Bontainers zu bringen.Dynamit detonierte, und Bontainer stürzte sich ins Abenteuer.Und die Situation eines frischverheirateten Paares vertrug alles.nur keine Abenteuer.Sanda hob philosophisch den Zeigefinger und hielt ihn in den Passat, dann deklamierte er: „Ein Mädchen, das einen Soldaten heiratet, macht nie eine schlechte Partie.Er versteht zu kochen kann nähen, ist gesund - und das Wichtigste: Er ist daran gewöhnt, zu gehorchen."Durch das Brummen der Düse fragte Vivier: „Und was beabsichtigst du damit auszudrücken?"Unbewegten Gesichtes antwortete John Sanda: „Wenn Frau Arsali Bontainer sagt: Vivier, geh nicht zu nah ans Feuer! Wenn sie das sagt, bleibe davon weg.Bitte, versprich es mir."Bontainers schallendes Gelächter übertönte die Arbeitsgeräusche des Triebwerks.„Ich werde gehorchen.Arsali und dir!" Sanda nickte mit Würde.„Dann ist es gut!"Seit einhundert Jahren ungefähr tauchte jedermann, dessen finanzielle Mittel es gestatteten, in die warmen Gewässer des pazifischen Ozeans hinunter.Zuerst nur mit Atemgerät, dann mit kompletter Ausrüstung.Schließlich ergriff eine wachsame Industrie die Initiative und baute die erste submarine Stadt.Es wurde schnell zur Mode: Sanatorien, Vergnügungsstätten, die aus Fertigbauteilen höchster Beanspruchung erbauten Siedlungen, Einzelbauten.auseinandergezogen zwar, aber an gemeinsame Kommunikationsnetze angeschlossen.Es entstanden ausgedehnte Siedlungen.Es wurden die Fische zwar nur während der Bauarbeiten belästigt, aber sie gewöhnten sich schnell an die neuen Anblicke und betrachteten ihrerseits die Menschen durch die Wände aus transparentem Panzerplast.Eine riesige Aquariumsanlage mit drastisch umgekehrten Vorzeichen war entstanden.Rund um den vulkanischen Sockel der Insel Mangareva und Timoe wohnten knapp vierzigtausend Menschen.Und über Wasser sah man nichts von ihnen.Das, fanden manche Kulturkritiker sei das Beste daran.Das Boot jagte in das spiegelglatte Wasser der Timoelagune hinein senkte sich vorn und wurde langsamer, schwamm mit ausgeschalteter Maschine an den langen Steg heran Sanda streckte die Hand aus.„Viel Spaß, Bontainer", sagte er „Überstehe alles mit Würde."Bontainer nickte.Er kam sich irgendwie verlassen vor, als er der schlanken Gestalt seines Freundes nachschaute.John Sanda ging mit der übertriebenen Konzentration eines Mannes, der zuviel Alkohol im Blut hatte und vermeiden wollte, daß es jemand außer ihm merkte.Bontainer zündete sich eine Zigarette an und fuhr zurück zur Plattform, vertäute das Boot und zurrte die Persenning fest.Die Plattform konnte bei schwerem Seegang eingezogen werden.Antischwerkraftgeräte sorgten dafür.Die submarine Siedlung war durch eine Anzahl von Schächten mit dem Inselsockel verbunden, und meist kamen die Menschen mit einem Linienflugzeug hierher.Die Maschinen, die den Verkehr innerhalb der irdischen Lufthülle besorgten, waren ein Mittelding zwischen Düsenmaschine und Raumschiff und wenn man ganz fein und modern sein wollte, benützte man die Transmitterverbindungen.Eine schnellere Methode zur Personenbeförderung gab es nicht.Vivier Bontainer lehnte an der Reling der Plattform und dachte nach.Mangareva - Timoe.er kannte jene kleine Geschichte des präatomaren Klassikers Jack London.Ein Schiff mit einer unter Deck schwelenden Getreideladung kam darin vor, das einen Strand suchte, um auflaufen zu können, und ein Gouverneur der Insel Pitcairn, die mit den historischen Ereignissen um das Schiff BOUNTY in Zusammenhang zu bringen war.Geschichtsträchtiger Boden - geschichtenreiche Inseln.„Merkwürdig.", sagte Bontainer laut und warf die Zigarette ins Wasser.Sie schmeckte nicht mehr.Unter ihm im glasklaren Wasser der Lagune lagen die Bauten; die meisten von ihnen waren nur durch Wasserschleusen zu betreten.Einige aber, und dazu gehörte das von ihm gemietete Haus, besaßen versenkbare Plattformen.Zwischen zehn und dreißig Metern Tiefe, im hellsten Bereich der Lagune, erstreckten sie sich rings um die beiden Inselsockel und, teilweise wie fremdartig wuchernde Knollen an einem Versorgungsrohr aus Terkonit, auch an den Abhängen des Korallenriffs.Bontainer war unruhig.„Und bisher hatte die Erfahrung gezeigt, daß es stets einen echten, bedeutungsvollen Grund für diese Art von Unruhe gab.„Unsinn!" murmelte er.„Hier, unter Wasser ist alles still."Dann zuckte er die Schultern und schwebte hinunter in die Halle seines Hauses.Die Terkonitstahlröhre, grundseensicher im Boden des Hanges verankert, verband sein Haus mit drei anderen [ Pobierz całość w formacie PDF ]