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."Wäre Matten-Willy Terraner gewesen, hätte er vielleicht über diese Worte nachgedacht.So wußte er nur wenig über den menschlichen Organismus und es blieb bei einem Wort des Bedauerns Willy wälzte sich aus dem Zimmer und ließ dann der Fürstin den Vortritt zum Lift.Als die Frau an ihm vorbeiging, ließ Willy unbeobachtet ein Tentakel zurückschnellen und fing die Tür zum Zimmer auf, bevor sie endgültig zuschlagen konnte.Der Weg in diesen Raum war für Aboyer frei.Willy war stolz und glücklich.Als er sich jedoch eine halbe Stunde später wieder mit Aboyer in Rieras Zimmer traf, mußte er erfahren, daß auch im Gepäck und in den Kleidern der Fürstin kein verdächtiger Gegenstand versteckt zu sein schien.„Natürlich besteht die Möglichkeit daß ein Teilstück der dritten Waffe in den Kleidern verborgen ist, die die Frau trug, als sie mit Ihnen an der Bar saß, Willy", sagte Aboyer.„Das glaube ich nicht", entgegnete Willy überzeugt.„Solange ich neben ihr saß, habe ich sie sorgfältig untersucht, ohne etwas zu finden."„Untersucht?" staunte Aboyer.„Wie haben Sie das fertiggebracht?"Willy verfärbte sich vor Stolz.„Ich habe sie abgetastet", berichtete er.„Sie hat es nicht bemerkt, so sanft ging ich dabei vor."Aboyer konnte das Quallenwesen nur anstarren.In einer düsteren Vision sah er die Schlagzeilen eines Boulevardblattes vor seinen geistigen Augen: Sternenfürstin flirtet mit Monstrum an der Bar des Bennerton-Hotel!Und darunter würde ein großes Bild abgedruckt sein, dachte Aboyer.Ein Bild, auf dem deutlich zu sehen war, wie Matten-Willy die Fürstin vom Lay-Star-System mit mindestens zwölf Tentakeln umschlungen hielt.4.Als Atlan die Nachricht erhielt, daß Sintra Rontoff vom Mond eingetroffen war und darauf wartete, bei ihm vorgelassen zu werden, hatte er bereits alles in den Akten über diese Frau nachgelesen, was er wissen wollte.Ihr Mädchenname war Mahute.Sie hatte lange Zeit mit ihrem Vater zusammengelebt und für die Whistler-Company gearbeitet, bevor sie sich entschlossen hatte, ihre ungewöhnlichen Kenntnisse als Mathelogikerin im Rechenzentrum auf Luna einzusetzen.Dort war sie inzwischen zur Sektionschefin avanciert und hatte einen der bedeutendsten Kybernetiker geheiratet, der auf Luna lebte.Vor ihrer Hochzeit mit Darb Rontoff und ihrem Arbeitsplatzwechsel war Sintra längere Zeit mit einem Mann befreundet gewesen, der auch dem Arkoniden kein Unbekannter mehr war: Emilio Alberto Aboyer.Atlan ahnte gewisse Zusammenhänge, aber bevor er irgend etwas unternahm, wollte er abwarten, bis er die Mathelogikerin gesprochen hatte.Perry Rhodan hatte darauf bestanden, bei Atlans Gespräch mit der Sektionschefin zugegen zu sein, doch der Arkonide war entschlossen, sein Versprechen, das er Sintra gegeben hatte, auf jeden Fall einzuhalten.Außerdem bezweifelte er, daß die junge Frau in Gegenwart eines Dritten alles sagen würde, was sie wußte.Der Einsatz eines Telepathen erschien Atlan unnötig.Nach Möglichkeit ließ er persönliche Freiheit und Intimsphäre eines Menschen unangetastet, auch wenn ihm die Terraner oft das Gegenteil nachsagten.Atlan hielt sich in einem der unzähligen, modern eingerichteten Büroräume des Hauptquartiers der Solaren Abwehr auf.Mercant hatte ihm dieses Zimmer zur Verfügung gestellt und ihm zugesichert, daß ihn niemand stören würde.Von hier aus würde der Arkonide auch die Sicherheitsmaßnahmen während der Konferenz leiten.Atlan blickte auf die Uhr.Der zweite April war seit drei Stunden angebrochen.Der Arkonide konnte auf seine Nachtruhe verzichten, als Aktivatorträger blieb er vor Müdigkeit und Erschöpfung verschont.Daran, daß Sintra Rontoff mitten in der Nacht zu ihm kam, erkannte er, daß sie von der Dringlichkeit ihrer Probleme überzeugt war.Der Türsummer ertönte, und die Stimme irgendeines Beamten meldete Atlan, daß die Sektionschefin darauf wartete, eingelassen zu werden.Atlan ertappte sich dabei, wie er über seine weißblonden Haare strich Er lächelte.Trotz seiner vielen Lebensjahre besaß er noch die kleinen Schwächen eines Mannes.Die Mathelogikerin war nicht im mindesten verlegen, als sie das Zimmer betrat, in dem sie vom Lordadmiral der USO erwartet wurde.Ihre einfache Kleidung betonte eher ihre natürliche Schönheit, als sie zu verbergen.Atlan erhob sich und begrüßte die Sektionschefin.Er bot ihr einen Sessel an und wartete, bis sie Platz genommen hatte.Sie sah sich im Zimmer um.Offenbar wollte sie sich vergewissern, daß außer Atlan niemand anwesend war.„Es gibt weder geheime Kameras noch versteckte Abhöranlagen", sagte Atlan mit spöttischem Unterton.„Alles, was Sie mir sagen, kann nur von mir gehört werden."Sie dachte einen Augenblick nach dann schien sie sich zu entschließen den Worten des Lordadmirals Glauben zu schenken „Halten Sie mich nicht für albern", sagte sie.„Diese Geheimnistuerei hat nichts mit mir zu tun.Ich möchte nur einen alten Freund vor Schwierigkeiten bewahren."„Ich glaube, Mister Aboyer würde Ihre Freundlichkeit zu schätzen wissen, wenn er davon erführe", sagte Atlan.Sie errötete, zeigte aber mit keinem Wort, daß sie über sein Wissen erstaunt war.„Es geht also um die Fragmentwaffe der MdI", sagte Atlan.„Was wissen Sie darüber?"„Alles, was sich bisher ereignet hat", sagte sie.„Vor meinem Abflug habe ich mich noch mit Doktor Hauser unterhalten können.Er hat mir alles über die zweite Waffe erklärt, was ich wissen wollte.Ich bin gekommen, um Sie davon zu unterrichten, daß wahrscheinlich eine dritte Fragmentwaffe in Terrania eingeschmuggelt wurde."Atlan brauchte diese Frau nur anzusehen, um zu erkennen, daß sie genau überlegt hatte, was sie sagte.Außerdem war sie Sektionschefin und arbeitete als Mathelogikerin bei Nathan.Das war der beste Qualifikationsnachweis, den Sintra hatte mitbringen können.Atlan sah seine schlimmsten Befürchtungen durch die Worte dieser Frau bestätigt.Er wußte, daß er sofort hätte Alarm geben müssen, doch eine sichere Ahnung sagte ihm, daß er damit nur sinnlose Verwirrung auslösen würde.So blieb er ruhig sitzen und wartete darauf, daß Sintra weitersprechen würde.„Ich sprach von einer dritten Fragmentwaffe", sagte die Mathelogikerin erstaunt.„Sie nahmen das hin, als hätte ich Ihnen ein Kuchenrezept mitgeteilt.Haben Sie vergessen, daß morgen die Konferenz beginnt?"„Sie haben eine Vermutung ausgesprochen", erwiderte Atlan.„Im Laufe eines Tages muß ich mir hundert oder mehr Theorien anhören.Sie müssen Ihren Verdacht begründen, wenn Sie mir mehr als ein Lächeln entlocken wollen."Sie schien verärgert zu sein, aber das kannte Atlan schon.Alle Terraner, mit denen er zum erstenmal zusammentraf, waren über seine spöttische Art verärgert.Wenn sie den Arkoniden öfter sahen, legte sich das.„Sie kennen meinen Beruf", sagte die Inderin [ Pobierz całość w formacie PDF ]