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.Claire blickte ihn nachdenklich an, lächelte und schwieg.***Nach ein paar weiteren Dates begannen sie immer öfter Zeit miteinander zu verbringen und Claire ließ sich seit Langem wieder auf eine ernsthafte Beziehung ein.Peter trug sie tatsächlich auf Händen.Schließlich kam der Tag, an dem sie ihn mit zu sich nach Hause nahm und ihrer Mutter vorstellte.Peter war ziemlich nervös, denn er wollte einen guten Eindruck machen.In diesem Punkt war er sehr sensibel, wie Claire inzwischen wusste.Ihre Mutter begrüßte ihn sehr offen und freundlich.Sie gaben sich die Hand und Peter gab sich sehr charmant: „Ich bin froh, Sie endlich kennenzulernen!“, meinte er.Claires Mutter war sofort beeindruckt.Und im Nu entstand ein angeregtes Gespräch zwischen den beiden.Nachdem Claire und Peter sich in ihr Zimmer zurückgezogen hatten, meinte Claire neckend: „Na, wenn das mal nicht super lief! Du verstehst dich fast besser als ich mit meiner Mutter.“ Peter lächelte.Dann antwortete er ernst: „Ich bin wirklich froh, dass sie mich akzeptiert.Immerhin werde ich vielleicht öfter bei dir sein.“ Claire nickte, obwohl sie seine Ernsthaftigkeit ein wenig übertrieben fand.Aber auf gewisse Weise war es auch süß.Jetzt stand ihrer Beziehung nichts mehr im Wege.Von da an wurde es ernst mit Peter und ihr.Und irgendwie gefiel ihr das Gefühl, wieder zu jemandem zu gehören!Sie teilten gemeinsame Leidenschaften und fanden immer etwas, worüber sie sich unterhalten oder gemeinsam lachen konnten.Alles schien perfekt zu sein! Oder konnte es zu perfekt sein?Claire musste sich eingestehen, dass sie sich manchmal dabei ertappte, das harmonische Miteinander ein wenig langweilig zu finden.Dann nahm sie ein oder zwei Tage Abstand, an denen sie Zeit mit ihrer besten Freundin Lissy verbrachte.Wenn er dann mit einem teuren Blumenstrauß vor ihr stand und sie verliebt anlächelte, dann glaubte sie wieder, dass alles richtig war! Und nach einem innigen Kuss, der nach echter Liebe schmeckte, verschwanden auch die letzten Zweifel.3An einem sonnigen Nachmittag kam sie von einem langen, nervigen Tag an der Uni nach Hause.Kaum betrat sie die Wohnung, wehte ihr schon der köstliche Duft frisch aufgebrühten Kaffees in die Nase.Also war ihre Mutter zu Hause!Da sie eine erfolgreiche Geschäftsfrau war, war das tatsächlich selten der Fall und Claire freute sich, sie endlich mal wieder zu sehen zu bekommen.Als sie die Küche betrat, saß ihre Mutter bereits am Tisch und lächelte ihr glücklich entgegen.Sie sah für Ende Vierzig immer noch sehr gut aus! Sie hatte noch immer eine sportlich schlanke Figur und ihr schulterlanges dunkelblondes Haar trug sie zu einer schicken Frisur gestylt.Ein dezentes Make-up rundete ihr gepflegtes Äußeres ab.Aber an diesem Tag hatte sie etwas an sich, das sie noch schöner aussehen ließ.Vor ihr standen zwei heiße Tassen Kaffee.Claire gab ihr einen Kuss auf die Wange und setzte sich dann zu ihr.Irgendwie beschlich sie das Gefühl, dass hier etwas im Busch war, und sie sollte recht behalten.Denn nach einem ordentlichen Schluck Kaffee meinte ihre Mutter: „Claire, mein Schatz, ich habe dir etwas Wichtiges mitzuteilen! Und zwar gibt es einen neuen Mann an meiner Seite!“ Dann begann ihre Mutter ihr von ihrer neuen Liebe zu erzählen.Einige Zeit später lag Claire in ihrem Bett.Sie hatte den Fernseher angestellt und versuchte ihre durcheinanderwirbelnden Gedanken zu ordnen.Ihre Mutter hatte also einen Mann namens Georg kennengelernt.In den Fünfzigern sollte er sein, Unternehmer, gut aussehend und sehr charmant.So weit, so gut.Aber das war noch nicht alles! Dieser Georg hatte auch noch einen Sohn! Sie wusste nicht recht, was sie davon halten sollte.Ihre Mutter hatte nur wenige Einzelheiten über ihn erzählt.Er sollte wohl etwas älter als sie selbst sein und wohnte ebenfalls bei seinem Vater.Claire hasste es, wenn ihre Mutter so war! Sie tat irgendetwas und ihre Tochter musste sich eben damit abfinden!Doch eigentlich hatte sie kaum eine Wahl.Noch war sie auf sie angewiesen und steckte mit ihren zweiundzwanzig Jahren mitten in ihrem Studium.Wenn sie nur schon fertig gewesen wäre.Claire brauchte in dieser Nacht lange, bevor sie endlich einschlief.Doch selbst im Schlaf verfolgten sie die Gedanken und als sie am Morgen erwachte, fühlte sie sich alles andere als ausgeschlafen.Da kam der Zettel ihrer Mutter gerade recht! Darauf stand, dass Peter und sie am Abend ins Restaurant kommen sollten, um Georg und dessen Sohn endlich kennenzulernen.Claire zerknüllte ihn wütend und warf ihn achtlos zu Boden.Na toll! Der Tag fing schon gut an.Was dachte sich ihre Mutter nur dabei! Doch irgendwie war sie auch neugierig auf Georg und vielleicht auch ein bisschen auf dessen Sohn.*Am Abend war es dann so weit! Claire hatte sich dem Anlass entsprechend in notwendigem Ausmaß in Schale geworfen.Sie trug ein schwarzes, figurbetontes Minikleid und eine silberne Kette.Ihr blondes Haar hatte sie elegant hochgesteckt und ein zartes Make-up aufgetragen.Es klingelte und als sie die Tür öffnete, stand Peter vor ihr.Er trug einen schicken, legeren Anzug.Claire fand, dass er sehr gut aussah! Sie küssten sich und er meinte: „Du siehst wundervoll aus!“ Allein für diese Worte hätte sie ihn am liebsten nochmal geküsst.Zusammen nahmen sie ein Taxi und fuhren zum Restaurant, in dem das Essen stattfinden sollte.Peter hatte seinen Arm um Claire gelegt, die sichtlich nervös war.„Du siehst sehr nachdenklich aus!“, stellte er fest.Claire sah ihn an.„Weißt du, ich frage mich, warum ich nicht gemerkt habe, was sich da anbahnt! Irgendwie war ich wohl zu sehr mit mir selbst beschäftigt, um die Veränderung an meiner Mutter zu bemerken.“ Peter nahm ihre Hände in seine, dann antwortete er: „Du darfst dir deswegen keine Gedanken machen! Es ist ganz normal, dass man manchmal aneinander vorbeilebt.Du bist inzwischen eben eine eigenständige junge Frau!“ Claire nickte.„Du hast recht.Ich sollte mich für ihr neues Glück freuen und das Beste daraus machen! Immerhin hat sie sich seit der Trennung von meinem Vater immer um mich gekümmert und war lange allein.“, meinte sie dann.Peter nickte zustimmend.„ Deine Mum hat Glück, du bist eine tolle Tochter!“, meinte er dann.Daraufhin stahl sich ein Lächeln auf Claires Gesicht.„Danke.“, flüsterte sie und schmiegte sich an ihn [ Pobierz całość w formacie PDF ]