[ Pobierz całość w formacie PDF ]
.Klinger gesaugt und Staub gewischt und anschließend Mr Farleys Becher in ein Regal in seinem Büro gestellt.«»Sie putzen also auch bei ihm?«Sie nickte.»Sonst hatte er immer so eine Putzkolonne, aber um ehrlich zu sein, die haben miserabel gearbeitet.Beim Staubsaugen haben sie nie die Möbel zur Seite gerückt und …«»Das heißt«, unterbrach ich sie, »dass sie immer in ihrer Praxis etwas getrunken haben, nicht bei ihm?«»Ja, vermutlich, weil sie wegen der Glastüren diesen schönen Blick nach draußen hat.Daran gehen auch ihre Patienten vorbei, wenn die Sitzung zu Ende ist.Ich schätze, sie wollen nicht, dass die Leute sie sehen, wenn sie aus der Praxis eines Psychiaters kommen.Sie wissen ja, wie die Leute in dieser Stadt reden.«Ich nickte und notierte auf meiner Liste, dass ich Cal nach den Glastüren fragen musste.»Die beiden müssen ziemlich gut befreundet gewesen sein.Haben Sie der Polizei von ihrer Cocktailstunde erzählt?«»Ich weiß nicht mehr, was ich gesagt habe, weil ich so durcheinander war.Wie auch immer, es war kein Geheimnis.Sie waren Freunde und waren gern zusammen.Vielleicht glauben die Leute, dass er in sie vernarrt war.Naja, seine Frau Martha ist ein ziemliches Mannweib.«»Und was meinen Sie, Doris? Waren die beiden nur Freunde?«»Oh, ich glaube schon.Für Techtelmechtel habe ich einen Riecher, und Dr.Klinger ist nicht der Typ, der eine Affäre hat.«»Wie meinen Sie das?«»Verstehen Sie mich nicht falsch.Sie war ein gutaussehendes Mädel und hatte bestimmt nichts für Frauen übrig, wenn Sie wissen, was ich meine.Und was Mr Farley betrifft: Den würde ich nicht von der Bettkante stoßen.« Sie lachte und blickte sich dann im Zimmer um, für den Fall, dass Harold ihre Bemerkung aufgeschnappt hatte.»Wissen Sie, Dr.Klinger war höflich, aber korrekt.Sie sagte immer ›Guten Morgen, Mrs Zack‹, egal wie oft ich ihr gesagt habe: ›Nennen Sie mich Doris‹.Rose, Sie kennen mich.Fragen Sie nur Ihren Dad.Er wird Ihnen sagen, wie nett …«»Entschuldigen Sie, Doris, aber ich möchte noch einmal auf die Cocktails zurückzukommen: Haben Sie eine Ahnung, wie viel die beiden getrunken haben?«»Nicht viel.Eine Flasche hat immer lange gereicht.Sie haben das gute Zeug getrunken, Johnny Soundso.«»Johnny Walker?«»Ja, genau.Ein hübsches Etikett in Rot und Gold.«Ich warf einen Blick auf meine Armbanduhr.Es war Zeit, zur Sache zu kommen.»Die Polizei wird bei Dr.Klingers Patienten als potenziellen Verdächtigen Nachforschungen anstellen.Haben Sie je welche von ihnen gesehen?«»Nur, wenn ich zu spät kam.Meistens war ich um halb neun fertig.«»An dem Tag, an dem Sie Dr.Klingers Leiche entdeckt haben, haben Sie also niemanden in der Gegend gesehen, der vielleicht einen Termin bei ihr hatte?«Sie beobachtete mich über den Rand ihrer Tasse hinweg.»Das hat mich der Chief auch gefragt.«»Und was haben Sie geantwortet?«»Er fragte, ob ich jemanden in dem Gebäude gesehen hätte, der mit Dr.Klinger zu tun hatte.Ich habe ihm gesagt, dass ich zum Putzen komme und nicht, um meine Nase in die Angelegenheiten fremder Leute zu stecken.«Die Art, wie Doris auf einmal die Lippen zusammenpresste, machte mich neugierig.»Sie haben also niemand Verdächtigen gesehen, ja?«»Dieses Wort würde ich nicht verwenden, verdächtig.«Ich legte meinen Notizblock auf den Tisch.»Und welches Wort würden Sie verwenden?«Sie beugte sich vor.»Ich vertraue Ihnen, Rose.Als der Chief mich gefragt hat, ob ich jemanden im Gebäude gesehen habe, habe ich nicht gelogen.Ich habe niemanden gesehen.Erst später, außerhalb des Hauses, da habe ich jemanden gesehen.«»Jemand, der mit Dr.Klinger in Verbindung stand?«»Mmmh.«»Können Sie mir etwas darüber sagen?«Sie zögerte einen Augenblick.»Sicher.Wissen Sie, ich hab mir fast den Hintern abgefroren, weil der Chief mich nicht wieder reingehen und meine Sachen holen ließ.Ich war ziemlich gereizt.Da rufe ich ihn an, und er behandelt mich wie eine Landstreicherin.Feuert eine Frage nach der anderen ab, als wäre er eine Pistole.Macht mich ganz nervös.Nicht nur, dass ich mir Sorgen wegen meiner Handtasche da drinnen gemacht habe.Wie sollte ich ohne Geld nach Hause kommen?Und da habe ich das Mädchen gesehen, eine von Dr.Klingers frühen Patienten.Sie fuhr mit dem Fahrrad auf den Parkplatz.Aber als sie das Polizeiauto sah, drehte sie um und fuhr ganz langsam weg.«»Haben Sie das dem Chief nicht erzählt?«»Das geht mich gar nichts an! Außerdem wäre er dann zum Obdachlosenasyl gegangen und hätte sie gejagt wie eine Verbrecherin.Das arme Mädchen tut mir richtig leid.«»Sie lebt im Asyl?«»Bislang jedenfalls.Jetzt nicht mehr, glaube ich.Ach, das ist ein trauriger Ort! Alle möglichen Leute werden da zusammen hineingesteckt, nur mit Pappkartons für ihre Sachen.Nichts für ein hübsches, junges Mädchen.«»Also kennen Sie sie?«»Sicher, aber wie ich schon sagte, in letzter Zeit habe ich sie nicht mehr gesehen.Meine Kirchengruppe besucht das Asyl einmal im Monat.Wir spielen Bingo und bieten Kochkurse an.Eines Morgens im Februar habe ich sie vor dem Harbour Building gesehen, auf den Stufen.Sie sagte, sie hätte einen Termin bei Dr.Klinger.Es war kalt draußen.Da habe ich sie drinnen warten lassen.«»Hat sie gesagt, dass sie Dr.Klingers Patientin war?«»Ja.Als Dr.Klinger herausfand, dass ich sie früher hereingelassen hatte, hat sie mich gebeten, das nicht mehr zu tun.Sie war freundlich, aber sie meinte es ernst.So war sie eben.Sie hat sich immer streng an die Vorschriften gehalten, Gott hab sie selig.«»Doris, irgendwann wird die Polizei dieses Mädchen genau wie die anderen Patienten befragen.Können Sie mir ihren Namen sagen?«Sie lachte.»Das hatte ich gerade vor, Sie müssen mich nur zu Wort kommen lassen.Sie heißt Brandi Slocum und arbeitet bei Stella.Das arme Mädchen kommt aus einer schrecklichen Familie.Ihr Vater, Roger Slocum, hat vor Jahren mit meinem Harold zusammen im Hafen gearbeitet.Sie nannten ihn Fischrost, weil er auf den Fischgestellen immer seinen Rausch ausgeschlafen hat.Irgendwann hat er dann einen auf invalide gemacht.« Sie tippte sich an die Stirn.»Da oben ist er invalide.«»Ich habe Brandi kennengelernt«, sagte ich.»Sie wohnt inzwischen bei Stella.«»Stella wird auf sie achtgeben.Und das kann sie weiß Gott gebrauchen.So eine Familie ist ein hartes Los.Ihre Mutter ist im Metropolitan State Hospital gelandet, in der Psychiatrie, und ihr Bruder sitzt wegen Drogen im Gefängnis.Man kann ihr nur viel Glück wünschen.«Ich dachte laut darüber nach, wie sehr Dr.Klingers Tod dieses Mädchen wohl treffen würde.»Hoffen wir, dass sie nicht auf die schiefe Bahn gerät«, sagte Doris.»Ich sollte nicht aus dem Nähkästchen plaudern, aber vor einiger Zeit hat es Gerede gegeben.Sie wissen ja, wie die Leute hier sind, sie haben ja sonst nichts zu tun.Nun gut, jedenfalls hieß es, dass sie als … Sie wissen schon … als Prostituierte oben in Saugus gearbeitet hat.Sie war damals nicht viel älter als achtzehn [ Pobierz całość w formacie PDF ]