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.Hinter den Passagieren saß das große Schiff der Monarch-Klasse dampfend auf dem Asphalt, während die Resthitze aus dem Eintritt in die Atmosphäre einen zum Scheitern verurteilten Kampf gegen den aus dem verhangenen Himmel fallenden Nieselregen focht.In der Hitze hing der Gestank von verbranntem Stahlbeton und Schweiß schwer in der Luft.Die Leute fluchten, weil der scharfe Wind den Regen unter das überhängende Dach des Gehstegs trieb.Die Böen waren grausam und beißend, brachten keine wirkliche Erleichterung.Leise brummelnd drängten die Passagiere vorwärts, begierig darauf, den Schutz der Empfangshalle zu erreichen, ohne sich um die düsteren Blicke zu kümmern, die sie von vorne trafen, während sie denen hinter sich ihrerseits nicht unähnliche Blicke zuschleuderten.So traf Michael Searcy auf Solaris VII, der Spielwelt, ein.Jung und voller Energie.Und entrechtet.Er schob sich durch das dichte Menschenknäuel, das den Ausgang des Gehstegs blockierte, Verwandte traf oder den überforderten Angestellten der Monopol-Linie, der hier Dienst tat, mit Fragen nach dem Weg bedrängte, deren Antwort auf etlichen Schildern abzulesen war.Einmal blieb er stehen, um ein älteres Paar vorbeizulassen, damit eine ungeduldige Mutter mit drei sich streitenden Kindern im Schlepptau sie nicht anrempelte.Dann wurde er seinerseits von Sicherheitsleuten zur Seite gedrängt, die für zwei Polizisten einen Weg durch die Menge der Passagiere freimachten.Die Polizisten führten einen an Händen und Füßen gefesselten Mann ab.Michael war an der Spitze der Menge, die hinter den abziehenden Beamten in die freigewordene Lücke drängte, brach durch die Verstopfung am Ankunftsschalter und schaffte es endlich in die eigentliche Empfangshalle.Wo er sich augenblicklich einem Kanonenboot gegenübersah.Die Nachbildung des überschweren Kampfkolosses war drei Meter hoch, und obwohl sie nur ein Viertel der tatsächlichen Größe des FünfundachtzigTonnen-Mechs erreichte, ragte sie weit über den Köpfen der Menge auf.Einige der Passagiere blieben stehen und starrten die Statue ehrfürchtig an, während Michael sie eingehend daraufhin musterte, wie genau sie einerseits Mechkonstruktionsmerkmale aus der gesamten Inneren Sphäre zeigte und andererseits solche, die von Clan-Maschinen bekannt waren.Das Kanonenboot war ein klassisches Beispiel der Kampfmaschinen, die das Schlachtfeld des einunddreißigsten Jahrhunderts beherrschten.Der breitschultrige Torso des grob humanoiden Stahlriesen saß auf dicken, an Baumstümpfe erinnernden Beinen und seine Arme endeten in den weitkalibrigen Läufen von Gaussgeschützes Darüber hinaus verfügt der Mech über je zwei mittelschwere Laser in Geschütztürmen, die an den Schultern sitzen - für die Gelegenheiten, bei denen der Kampf persönlich wurde.Ein Pärchen stand in der Nähe und sah zum Kopf des Kanonenboot hinauf, an dem ein helles rotes Licht unter dem Kanzeldach leuchtete.Es verlieh dem Mech ein bedrohliches Aussehen, stellte Michael fest, obwohl er wusste, dass Mechcockpits in Wahrheit düstere, enge Löcher waren, die nur vom gedämpften Licht der Instrumentenkonsolen, ein paar Monitoren und verschiedenen Warnzeichen und lämpchen erhellt wurden, auf deren Anblick jeder Krieger mit Freuden verzichtete.Effekthascherei, stufte er die rote Beleuchtung ein.Passend zur metallisch blauen Lackierung des Standbilds und dem blinkenden Neonschriftzug ›DIE SPIELE SIND ERÖFFNET‹, der darüber von der Decke hing.»Ich frage mich, was für ein BattleMech das ist.« Die Frau schaute in den Lauf des linken Gaussgeschützes.Sie schauderte.»Er sieht jedenfalls tödlich genug aus.«Der Ehemann sah zum Cockpit hoch.»Kreuzritter vielleicht? Du erinnerst dich, wie der in dem AllardLiao-und-Cox-Teamkampf gegen das Skye-TigerTeam vor ein paar Jahren.« Seine Stimme verklang unschlüssig.Michael hätte fast laut gelacht.Wenn man das Gewicht um zwanzig Tonnen reduzierte und die Offensivbewaffnung auf Raketen statt Direktfeuerwaffen umstellte, dann konnte man diese Maschine mit reichlich Phantasie möglicherweise für einen Kreuzritter halten.einen auf dem modernen Schlachtfeld veralteten Mechtyp.»Es ist ein Kanonenboot«, stellte er gelassen fest.»Typenkennzeichnung KNB-1 Doppel-O T.Überschwerer BattleMech, fünfundachtzig Tonnen.Zwei Gaussgeschütze in den Armen und vier Laser auf den Schultern.«Die beiden musterten ihn mit plötzlichem Interesse.Ihre Blicke wanderten über seine Ausgehuniform, der man seine Herkunft deutlich ansah.Die weiße Jacke, die blaue Hose mit den gold-roten Litzen und die dunkelblaue Schärpe stammten unübersehbar aus den Vereinigten Sonnen, der DavionHälfte der kürzlich zerbrochenen Steiner-Davion-Allianz.Auf das Cape hatte er verzichtet, weil es ihm im Zwischendeck deplatziert erschienen wäre, aber er war zu stolz gewesen, um seine Uniform aufzugeben.Und warum sollte er auch? Seine offizielle Entlassung wurde erst in ein paar Monaten rechtskräftig, und auch wenn sie in den Unterlagen als NE erschienen - nicht ehrenhaft -, würde Michael selbst nie akzeptieren, was geschehen war.Sein Mech war auf New Canton durch Überhitzung ausgefallen, trotz der Kleinmütigkeitsverdächtigung durch seinen damaligen Kommandeur, was nicht mehr war als eine hochtrabende Umschreibung für Feigheit vor dem Feind.Bei dem bloßen Gedanken daran stieg ihm ein Kloß in die Kehle.Die Wunde war noch zu frisch.»Lieutenant Michael Searcy«, stellte er sich vor.Er hatte entschieden, dass er besser anfing, die Menschen in seiner neuen Heimat kennenzulernen.Er plante, hier auf Solaris VII einen neuen Anfang zu versuchen.Die Frau wandte sich mit einem hörbaren Naserümpfen ab.»Ein Davionist«, stellte sie leise fest und verriet damit ebenso deutlich, wem ihre Loyalität gehörte [ Pobierz całość w formacie PDF ]