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.Das BuchDie Kaufmannstochter Alice Salisbury wird auf Wunsch ihres Vaters mit dem wohlhabenden Kaufmann Janyn Perrers verheiratet.Obwohl die Ehe arrangiert ist, findet Alice in Janyn einen liebenden Ehemann und in seinen Eltern eine warmherzige neue Familie.Ihr Glück endet jäh, als ihr Gatte plötzlich verschwindet und viele Geheimnisse hinterlässt.Es sind Geheimnisse, die Alice und das Leben ihrer Tochter bedrohen.Einzige Zuflucht verheißt der Hof von Edward III.Alice ahnt nicht, dass ihr Schicksal erst hier seine wahre Bestimmung findet.Ein schillerndes Frauenschicksal zwischen Missgunst, Macht und lebenslanger Liebe für alle Fans von Elizabeth Chadwick und Philippa Gregory.»Ein Traum für alle Liebhaber von Mittelalterromanen« Romantic Times»Ein kraftvoller Roman über das Leben von Alice Salisbury.Ein einfühlsames und doch realistisches Porträt einer vielschichtigen und missverstandenen Frau.« Publishers WeeklyDie AutorinEmma Campion, geboren in North Carolina, hat nach ihrem Studium der mittelalterlichen Literatur und Geschichte als Lektorin für wissenschaftliche Publikationen und freischaffende Schriftstellerin gearbeitet, während sie sich weiter mit der Geschichte des Mittelalters beschäftigte.Sie lebt mit ihrem Ehemann in Seattle und reist regelmäßig nach Großbritannien.InhaltsverzeichnisDas BuchDie AutorinWidmungERSTES BUCH - UNSCHULD TRITT INS LEBENI-1I-2I-3I-4I-5I-6ZWEITES BUCH - IN DIENSTEN DER QUEENII-1II-2II-3II-4II-5II-6DRITTES BUCH - MÄTRESSE DES KÖNIGSIII-1III-2III-3III-4III-5VIERTES BUCH - EIN PHÖNIXIV-1IV-2IV-3IV-4PERSONENNACHBEMERKUNGENDANKSAGUNGENCopyrightFür AliceERSTES BUCHUNSCHULD TRITT INS LEBENI-1»Wie A als erstes Zeichen unsrer SchriftVoran sie allen ging, in Schönheit einzig.Ihr lieblich Bild entzückte rings die Menge.Ein Wesen nie man sah des Preisens würdger,Noch strahlender ein Stern in schwarzer Nacht.«GEOFFREY CHAUCER:TROILUS UND CRISEYDE, I 171 – 175Wann hatte ich je die Wahl, anders zu sein, als ich war? Hätte ich selbstsüchtiger sein sollen? Starrköpfiger, aufsässiger? War ich zu fügsam gewesen, zu schnell bereit, den Männern in meinem Leben zu geben, was sie zu begehren glaubten? Bin ich ein sündiges Frauenzimmer oder eine stets gehorsame Magd? Schicklich waren für mich als Frau nur die Rollen als jungfräuliche Tochter, Eheweib oder Witwe – es sei denn natürlich, ich wäre ins Kloster gegangen.Gewesen bin ich alles drei, Tochter, Eheweib, Witwe und noch ein viertes – Mätresse.Mein Liebhaber ist inzwischen schon lange tot, und ich spüre auch meinen Tod nahen.Ich schreibe dies für meine Kinder in der Hoffnung, sie mögen Verständnis zeigen.Ich begann mein Leben in höchst ehrsamer Weise, doch die königliche Familie überzog meinen Weg mit so vielen Fallstricken, dass jeder, der den ersten Stein werfen möchte, dies selbst heute noch beruhigt tun kann, denn von falschen Anschuldigungen kann ich mich nicht befreien.Wann aber hatte ich je die Wahl, anders zu sein, als ich war? Das bleibt die entscheidende Frage in meinem Leben.LONDON 1355Unsere Pfarrkirche St.Antonin in der Watling Street östlich von St.Paul’s Cathedral war wochentags vom steten Gesumm der Stiftungsmessen erfüllt.Schon lange wurde unsere Gemeinde von wohlhabenden Händlern geprägt, deren Glaubensbekenntnisse sich vor allem aus dem Lehrsatz Jesu ableiteten, eher würde ein Kamel durch ein Nadelöhr gehen, denn dass ein Reicher ins Reich Gottes komme, und so stifteten sie große Summen, für die nach ihrem Tod Messen gelesen werden sollten.Da es sich um eine alte Gemeinde handelte, in der viele wohlhabende, Erlösung begehrende Männer und deren Frauen begraben lagen, waren die mit den Messstipendien betrauten Priester fast pausenlos mit Gebeten beschäftigt.Ich verbrachte an Werktagen gerne meine Zeit in St.Antonin.Es war der einzige Ort, den ich allein, ohne Begleitung eines Erwachsenen, aufsuchen durfte, und hier fühlte ich mich sicher.Das Gemurmel der betenden Priester umhüllte mich, und die vertrauten Gemälde und Statuen unseres Erlösers, der Heiligen Mutter Gottes und all der Heiligen erinnerten mich daran, dass ich den Satan niemals zu fürchten brauchte, solange ich nur meine Gebete aufsagen und den mir auferlegten Pflichten nachkommen würde.Ich war glücklich naiv, unschuldig in den Dingen des Lebens.Sonntags und an wichtigen Festtagen fehlte der Atmosphäre des Kirchleins diese Geborgenheit eines Mutterschoßes, da an solchen Tagen mit Ausnahme der Bettlägerigen alle Gemeindemitglieder die Messe besuchten [ Pobierz całość w formacie PDF ]