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.Von der Bank waren nur zersplittertes Holz und verbogenes Eisen übrig.»Gütiger Gott«, stieß Wellington schließlich hervor, »wenn wir dort noch gesessen hätten …«»Ja«, pflichtete Dr.Sound ihm bei, sah zum Ort des Unfalls hinüber und wandte sich dann wieder Wellington zu.»So ein Glück, dass wir uns die Beine vertreten haben, was, Books?«Der Archivar zögerte einen Moment, legte den Kopf schräg und nickte dann langsam.»In der Tat.«Warum lächelte Dr.Sound ihn an?»Nach den merkwürdigen Ereignissen in Ihrem Zug und angesichts des in der Arbeiterklasse verbreiteten Aberglaubens«, Dr.Sound deutete auf das verstreute Gepäck und die verbogene Bank, »herrscht auf diesem Bahnsteig bald noch größeres Chaos.Daher wird Campbell die Zeugenaussagen sofort aufnehmen – beginnend mit Ihnen.« Er musterte die beiden kurz.»Sind Sie dazu bereit?«»Ja, Sir«, antworteten sie.Allerdings fiel Elizas Antwort erheblich weniger enthusiastisch aus, als es hätte der Fall sein sollen.Wellington folgte Dr.Sounds Blick zu der zerstörten Bank.Der Direktor schien den zufälligen Vorfall aus einem merkwürdigen Grund genau zu studieren.Doch schon nahm der breitschultrige Agent seine Aufmerksamkeit wieder in Anspruch.Campbell klappte einen kleinen Block auf und befeuchtete die Spitze seines Bleistifts mit der Zunge.»Also schön«, begann er beleidigend höflich.»Darf ich für die Unterlagen Ihren Namen notieren, Miss …?«»Eliza Braun«, höhnte Eliza.»Ich buchstabiere es Ihnen lieber: V-E-R-P-I-S-S-D-I-C-H.«Bruce nickte.»Das ist ein wunderschöner Name, Miss.« Er schaute von seinem Notizblock auf.»Sehr exotisch.«»Eliza, bitte«, sagte Wellington, »Agent Campbell muss heute Nacht noch weitere Befragungen durchführen.Seien Sie kooperativ.«»He, Kumpel«, blaffte Bruce und trat näher an Wellington heran, »ich werde schon selbst mit ihr fertig.Ich brauche keine britischen Hilfsangebote.«So charmant, wie Wellington ihn in Erinnerung hatte.Bruce spuckte aufs Pflaster – in gefährliche Nähe von Wellingtons Schuhen –, warf ihm einen weiteren warnenden Blick zu und wandte sich wieder an Eliza.Die schien kurz vor einer Explosion zu stehen, die noch beeindruckender ausfallen mochte als die ihres Lieblingssprengstoffs.Campbell räusperte sich und setzte seine Befragung fort.»Also, Miss Braun – das ist doch richtig, Eliza Braun, ja? Erzählen Sie mir doch bitte mit Ihren eigenen Worten, was passiert ist.«Wellington sah auf seine Uhr, schaute sich um und bemerkte die müden Passagiere und das nervöse Personal des Hyperdampfexpresszugs.Eine lange Nachtfahrt nach Hause war plötzlich viel, viel länger geworden, und sein Bett schien in sehr weiter Ferne zu sein.Kapitel 2In welchem unser tapferer Archivar an Speakers’ Corner etwas zu hören bekommt und unser Hitzkopf aus den Kolonien endlich aus seinen vergangenen Missetaten lerntEs dauerte zwei Stunden, bis Agent Campbell mit Eliza fertig war; zwei lange, ermüdende und quälende Stunden.Wellington wusste aus seiner Ausbildung, dass die Befragung eines Zeugen – selbst wenn es der Hauptverdächtige war – nie länger als dreißig Minuten dauern sollte.In der Kürze lag nicht nur die Würze, sie war auch der Schlüssel dafür, bei einer Untersuchung voranzukommen.Einige Fragen an Eliza waren belanglos gewesen, und Wellington hatte sich gelegentlich ein »Um Gottes willen …« oder ein »Agent Campbell, bitte …« nicht verkneifen können.Als Wellington jedoch an die Reihe kam, war Campbell alles andere als höflich.Mit anderen Worten: Er war schlicht grob.Er schnitt ihm mitten in den Antworten das Wort ab und gähnte während wichtiger Aussagen unverhohlen.Immerhin führte diese Verachtung dazu, dass Wellingtons Befragung nur einen Bruchteil der Zeit in Anspruch nahm, die Campbell für Eliza gebraucht hatte.Kaum klappte der Außendienstagent sein Notizbuch zu, tauchte Dr.Sound wieder auf.Er wirkte erholt, hatte sich also wahrscheinlich im Royal Station Hotel eine Ruhepause gegönnt.Wellington dachte missmutig, dass Sound vermutlich Zeit für einen Tee gehabt hatte – der ihnen von Campbell bewusst vorenthalten worden war.»Campbell und ich werden uns Ihnen und Agentin Braun wohl anschließen, denn unser Luftschiff musste bereits nach London zurück«, rief Dr.Sound, um das sich aufbauende Zischen der Hyperdampfmaschine zu übertönen [ Pobierz całość w formacie PDF ]